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Choo-Choo – Der Edinger Punkte-Express rollt weiter durch die Bezirksklasse

am . Veröffentlicht in Herren I

Haltestellen: Heidelberg-Neuenheim, Walldorf, Ketsch

Heidelberg - 9:7

Die Edingen Reisegruppe bestand aus: Robert, Ingo, Daniel, Frank und Rüdiger. Fahrkarten bitte. 6 Fahrkarten - aber nur 5 Reisende? Da stimmt doch etwas nicht. Einer fehlte - Andreas. Statt in Edingen in der Halle wie alle anderen Edinger und Heidelberger, stand er zunächst in Heidelberg vor der Halle. Ein Glück dass wir nicht Badenliga spielen - so konnte Andreas noch zum Rest der Mannschaft stoßen.

Die Heidelberger hatten Tickets für Lederer N., Letzgus, Dinis, Stiebeling, Lutz, Lederer S. gelöst.

Aus den Doppeln ging es 1:2. Andreas/Robert gewannen gegen Dinis/Stiebeling, während sich Daniel/Ingo deutlich Lederer N./Letzgus geschlagen geben mussten. Frank/Rüdiger unterlagen Lutz/Lederer S. knapp in 5 Sätzen.

Besonders die Einzel von Daniel gegen Dinis, Frank gegen Lederer S. und Rüdiger gegen Lutz boten jede Menge Spannung. Alle drei Partien gingen über 5 Sätze. Daniel und Frank konnten nach starken Kampf am Ende jubeln, während sich Rüdiger nach hart umkämpft Spiel geschlagen geben. Weitere Punkte aus dem ersten Durchgang steuerten Ingo und Robert bei, sodass es 5:4 stand.

Da im Anschluss Robert und Andreas ihre Spiele souverän gewannen, wähnte sich die Erste bereits auf der Siegerstraße bzw. Siegerschiene. Doch das war verfrüht, wie sich herausstellen sollte, denn in den folgenden vier Einzeln konnte nur noch Daniel gegen Stiebeling punkten. Frank war dem finalen Punkt sehr nah, musste sich aber im 5. Satz 9:11 Lutz geschlagen geben, der wie schon im ersten Spiel gegen Rüdiger genug Emotionen für zwei Mannschaften mitgebracht hatte. Da Rüdiger auch seine zweite Partie verlor, durften Andreas/Robert gegen Lederer N./Letzgus antreten und weiter an ihrer Doppelbilanz arbeiten. Der am Ende souveräne 3:1 Sieg brachte den ersehnten 9. Punkt und damit den zweiten Sieg der Saison für die Erste.

Walldorf - 8:8

Nach dem Unentschieden letzte Saison im Heimspiel gegen Walldorf hatte sich die Erste zumindest Aussenseiterchancen ausgerechnet. Die Gastgeber traten am Sonntag Morgen mit Meixner, Büsch, Stanojevic, Jenczurski, Thome und Schöppe an. Edingen stellte dagegen Robert, Andreas, Ingo, Daniel, Frank und Pablo.

Wie in der Woche schon gegen Heidelberg ging es aus den Doppel mit einem 1:2 Rückstand. Ingo/Pablo schlugen sich achtbar gegen Büsch/Stanojevic unterlagen aber in vier Sätzen. Robert/Andreas gewannen ihr Doppel gegen Meixner/Jenczurski souverän in drei Sätzen, während Frank/Daniel gegen Thome/Schöppe in 5 knappen Sätzen, die alle nur mit zwei Punkten Unterschied endeten, unterlagen.  Insgesamt sah es nach der ersten Einzelrunde kaum besser aus. Beim Zwischenstand von 3:6 sah es aus als landet der Punkte-Express auf dem Abstellgleis. Das obere Paarkreuz enttäuschte komplett. Robert verlor gegen Büsch, den letztes Jahr noch Sven paniert hatte und Andreas unterlag Meixner ebenfalls in vier Sätzen. Ingo war gegen Jenczurski ohne Chance, aber Pablo konnte Thome einen Satz abnehmen und damit ein erstes Achtungszeichen setzen. Einzig Daniel und Frank konnten gegen Stanojevic und Schöppe punkten. Insbesondere Daniel spielte stark gegen Stanojevic auf. Immerhin sah es wenn schon nicht nach Punkten wenigstens nach gutem Zeitmanagement und einem schnellen Ende aus. Aber wer wird denn vorzeitig die Flinte ins Korn werfen - nicht die Erste.

Robert und Andreas gewannen in jeweils vier Sätze. Ingo zeigte großes Tischtennis und rang Stanojevic in 5 Sätzen nieder. Dankenswerter Weise schonte das 11:2 im letzten Satz die Nerven aller beteiligten Gäste. Daniel hatte sich gegen Jenczurski nicht in den 5.Satz retten können, der sicherlich nochmal Höchstspannung versprochen hätte. Frank gelang dies zwar gegen Thome, doch er musste der immer länger werdenden Partie Tribut zollen. Am Ende war einfach die Luft raus und es hieß 2:3. Bei wem aber noch jede Menge Luft drin war, war Pablo. Man hätte wahrscheinlich einen Heißluftballon damit füllen können. 11:4, 11:8 und mit einem Fotofinish 13:11 rettete er die Mannschaft  mit seinem sensationellen Sieg gegen Schöppe ins Abschlussdoppel. Der Jubel nach dem Sieg klang als hätte die Erste schon den Gesamtsieg in der Tasche. Die Gastgeber hingegen hatte bereits früh am Spieltag Auflösungserscheinungen gezeigt, sodass das Auswärtsspiel immer mehr Heimspiel-Feeling bot. Mit der Überzahl an der Bande starte das entscheidende Abschlussdoppel. Andreas/Robert fackelten gegen Büsch/Stanojevic nicht lange und machten mit einem deutlichen 3:0 das 8:8 klar. Weiter geht die Fahrt.

Ketsch - 8:8

Die Ketscher haben den Edinger Punkte-Express fast zum Entgleisen gebracht. Gegen den Tabellenvorletzten waren zwei Punkte angestrebt worden, hatten sie doch bislang eine Bilanz von 5:45 diese Saison.

Angetreten war die Erste mit Robert, Andreas, Ingo, Daniel, Stefan, Rüdiger. Ketsch stellte dagegen Sturm, Niklas, Ebert, Hemmerich, Vetter, Scheja.

In den Doppeln wurde eine durch die Bank überzeugende Leistung abgeliefert und es konnten alle vier Doppel souverän gewonnen werden. Enttäuschend war die Punkteausbeute jedoch n den Einzeln, denn auch hier konnten nur 4 Punkte verbucht werden. Robert und Daniel konnten jeweils ein Spiel für sich entscheiden. Lediglich Stefan überzeugte auf ganzer Linie und fuhr zwei Siege ein. Vor allem sein Sieg in 5 Sätzen gegen Vetter beim Stand von 6:7 ist erwähnenswert. In Durchgang 4 und 5 ging es jeweils in die Verlängerung und Stefan konnte beide Sätze mit 12:10 denkbar knapp gewinnen und ermöglichte damit überhaupt noch einen potentiellen Gesamtsieg an diesem Spieltag. Rüdiger konnte gegen Scheja leider nicht überzeugen und musste sich nach drei Sätzen, die alle in der Verlängerung verloren wurden, geschlagen geben. Da war eindeutig mehr drin.

Damit war nur noch ein Unentschieden möglich, was Andreas/Robert im Abschlussdoppel ungefährdet sicherten. Damit haben die Ketscher ihren ersten Punkt der Saison eingefahren und unsere Erste einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. Wiedergutmachung kann es daher nur heißen an der nächsten Station.

Vorsicht an den Türen. Der Zug fährt ab. Nächster Halt: St. Leon-Rot

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