Wie ist denn die Luft in der Höhe?

am . Veröffentlicht in Herren III

Nach der souveränen Meisterschaft in der letzten Saison, schnuppert unsere 3. Mannschaft nun die Luft in er A-Klasse.

Dass diese deutlich dünner ist, wurde beim klaren 1:9 gegen den erklärten Meisterschaftsfavoriten aus Reilingen deutlich. Aber das war nicht wirklich ein Gradmesser.

Auch bei der TSG Heidelberg hingen die Trauben vermeindlich hoch - deren Nummer 5 hat mehr Punkte als unser Spitzenpaarkreuz mit Kurt und Wilco - und wenn sich der Wilco dann dank der Arbeit auch noch in Amerika herumtreibt anstatt in Heidelberg am Tisch zu stehen, standen die Zeichen auf einen kurzen Aufenthalt in der kleinen und alten aber traditionsreichen Halle der TSG 78.

Aber seine PS muss man auch auf die Stasse bringen - das schafften die Gastgeber nicht umfänglich - und so versuchten Kurt, Timo, Benny, Slawa, Volker und der kurzfristig eingesprunge Harry der Bärtige, den Aufenthalt im schönen Heidelberg etwas zu verlängern.

Und prima, dass sich Harry d.B. so kurzfristig bereitgestellt hatte - an der Seite von Volker holten die Beiden den zweiten Doppelpunkt - denn Kurt und Timo bekamen ebenfalls die Glückwünsche der Gegner.

Dann schauen wir also mal nach den PS der Gastgeber - Anja Brauchle, Verbandsligaspielerin bei den Damen, zog sowohl Kurt als auch Timo in jeweils 4 Sätzen davon. Allerdings schaffte es Sebastian Schott nicht, dem Tempo unseres Spitzenduos zu folgen - folglich Punkteteilung im vorderen Paarkreuz.

Im mittleren Paarkreuz hatten die Gastgeber ein kleinwenig mehr Körner als wir - aber immerhin streckte der Benny die Nase einmal als erster durch das Ziel - ein wichtiger Punkt in der Mitte.

Im dritten Paarkreuz zeigte Volker dann, weshalb er in der letzten Saison ohne Niederlage geblieben war - zwei Einzelsiege - und diese wurden auch von einem verdienten Jubelschrei von Harry d.B. garniert - 3:1 hatten wir das hintere Paarkreuz gewonnen.

Einen Punkt hatten wir sicher - konnten Kurt und Timo sogar noch für den Siegpunkt sorgen?

Im ersten Satz sah es noch nicht danach aus - dann aber kamen die Sätze zwei, drei und vier - anschliessend stand der 9:7 Überraschungserfolg in Heideberg fest.

Und Harry d.B. fuhr mit dem Gefühl*, der eigentliche Vater des Sieges zu sein, nach Hause.

 

*Details dazu gibt es im Rahmen der jedem Training folgenden Fachbesprechung :-)