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Deutlicher 8:2-Kantersieg für Edingen IV auswärts in Wiesloch!

am . Veröffentlicht in Herren IV

Die Edinger kamen in Wiesloch nominell zwar "ersatz-geschwächt" an, aber dennoch war schon bald klar: "Hier geht heute was!" Im Hinspiel konnte Edingen Vierte schon fast ein Punkt erhaschen, damals unterlag man Wiesloch mit 3:7, davon waren 2 Spiele im 5. Satz verloren. Und diesmal hatte man Hunger auf mehr und fühlte sich innerlich nach "Pack mers!". Aber zunächst einmal an der Stelle besten Dank an den Ersatz-Spieler Carsten Blem für das kurzfristige Einspringen! Aber wie lief es diesmal? Weiter geht's zum Artikel mit einem Klick auf ... 

Die Rollen in Doppel 1 schienen zunächst klar verteilt: Nach 2 gewonnenen Sätzen zugunsten des Edinger Youngster-Doppels Sander/Metz sah alles sehr gut aus. Als es dann schon wieder 4-0 im 3. Satz hieß, ließ die Konzentration sehr stark nach. Die Sätze 3 und 4 gingen jeweils sehr knapp an die Gastgeber. "2-2, Aufschlag Edingen" hieß es! Und nach kurzem Konzentrationsloch gelang es dann doch, den 5. Satz deutlich für Edingen zu verbuchen, nämlich mit 11-4.

Beim Doppel 2 sah die ganze Sache ein wenig anders aus: Nahezu chancenlos musste sich das Doppel Blem/Brill nach 3 Sätzen leider geschlagen geben zum Zwischenstand von 1 : 1.

Nun der erste Einzeldurchgang :

Die Nr.1 der Gastgeber in Wiesloch musste gegen den seit 7 Einzeln (in der C-Klasse) und 3 Doppeln (ebenfalls C-Klasse) ungeschlagenen Punkt 2 der Edinger Gäste ran ("Ääh, jetz hald emol, wer issn des? Is des ned da Beni, oder wea issn die Numma Zwee? Ajooh, da Metz Beni, klaa doch!"). Nach zwei Sätzen schien das Spiel schon fast gelaufen, der Edinger hatte das Spiel problemlos unter Kontrolle, was aber nicht unbedingt an der Leistung des Edingers lag. Die Nr.1 der Gastgeber zeigte bis dahin unerwartet entäuschende Leistungen. Wie gesagt: "Bis dahin"!
Der dritte Satz zeigte dann jedoch dann doch die Klasse des Wieslocher Spitzenspielers: Nach einem 7-0-Zwischenstand und mit dem zunehmend steigenden Selbstvertrauen des Wieslochers ging der Satz sehr deutlich mit 11-3 an die Gastgeber. Der 4. Satz gestaltet sich SEHR knapp: 7-7, Aufschlag Edingen, zwei direkte Aufschlagpunkte, und der Drops ist im Prinzip gelutscht: Mit 11-8 geht der vierte Satz dieser Paarung an Edingen:  3-1-Sieg für Beni!

Beim zweiten Einzel musste der ewige 50%-Spieler Sanders gegen die Wieslocher Nr.2 ran. Jeder Satz wird vor allem durch die Anzahl der "einfachen" Fehler, das sogenannte "kleine Spiel" entschieden. Der erste Satz geht ziemlich deutlich an Sander. Doch nach anfänglicher Schwäche konnte der immer stärker werdende Wieslocher den zweiten Satz für sich entscheiden. Aber Kai Sander kam zurück ins Spiel und entschied letztlich durch höhere Sicherheit im Spiel und durch den gewissen Funken Aggressivität das Spiel nach 4 Sätzen für sich!

Zwischenstand also nach dem vorderen Paarkreuz: Wiesloch - Edingen: 1-3

Und nun zum hinteren Paarkreuz: Da ging es los mit der Paarung des Alten Hasen Lott gegen Martin Brill. Nach klarem ersten Satz für Lott erhöhte Brill das Tempo erheblich und war bemüht dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Was zunächst auch sehr gut gelang. Im zweiten Satz stand es schon 10-10, die Chance zum Ausgleich für Martin war da, aber er musste sich dann doch in der Verlängerung dieses zweiten Satzes geschlagen geben.
Deutlich angestachelt nun vom knappen Satzverlust setzte Brill alles daran, den dritten Durchgang an sich zu reißen. Und das gelang ihm auch. Nur noch 1-2 nach Sätzen in diesem Spiel. Im vierten Durchgang fehlte dann aber doch die Genauigkeit im Spiel, und so musste er sich leider mit 1-3 geschlagen geben.

Einsatz vom eingesprungenen Carsten war jetzt angesagt: Der Wieslocher hatte sehr große Probleme mit dem geradlinigen, schnellen Spiel von Carsten Blem und musste den ersten Satz mit nur 2 Punkten an Edingen abgeben. Doch der Wieslocher kam zusehens besser ins Spiel, musste sich aber im 2. Durchgang eingestehen, dass er so einfach gegen Carsten keine Chance hatte. Also musste er was an seinem Spiel ändern... Gesagt - getan: Der Wieslocher spielte nun nicht mehr mit, sondern machte das Spiel selbst. Blem - vom neuen Spiel erst mal etwas überrumpelt - muss den zweiten Satz abhaken, bevor dieser wirklich angefangen hat, 5-0 lautete der ernüchternde Punktestand im 2. Satz. Davon konnte sich Blem dann doch nicht erholen, und so konnte der Wieslocher auch den 3. Satz mit 11-4 gewinnen. Im 4. Satz spielte Blem wieder seine Stärken aus. Damit brachte er den Gegner dazu, zu viele Fehler zu begehen, und so gewann Blem sein erstes Spiel in dieser Saison in der C-Klasse.

Zwischenstand: Wiesloch - Edingen: 2-4. Läuft nicht schlecht!

Nun zum Spitzenspiel: Ronellenfitsch gg. Sander. Zunächst sah es nicht gut aus für den TTC-ler. Sander kam einfach nicht mit dem sicheren Abwehrer zurecht. Der erste Durchgang endete mit 11-5 für Forell... äh, Ronellenfitsch. Sander jetzt sehr stark motiviert durch die Chance, in diesem Spiel schon einen Punkt definitiv mit nach Edingen zu nehmen, mit immer höherer Sicherheit in seinem Spiel. Und der Lohn? Er konnte den 2. und 3. Durchgang für sich entscheiden. Im vierten Satz bleibt das Spiel sehr spannend, mit einem Abstand, der nie größer als 2 Punkte war, aber am Ende dann doch mit dem besseren Ausgang für die Gastgeber aus Wiesloch. Der Entscheidungssatz verlief ähnlich spannend, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Der Gewinner hier hieß Kai Sander, und bestätigte damit das anfängliche Bauchgefühl, dass "heute mehr drin ist als in der Vorrunde", kein Wunder, einen Punkt hatte man ja schon in der Tasche.

Parallel dazu am Nebentisch das Spiel der jeweiligen Punkt 2-Spieler. Nach umkämpftem 1. Satz, der zugunsten von Beni Metz ausging, sah der Edinger kein Land in den Sätzen 2 und 3. Der Wieslocher Widersacher war hier einfach zu stark! Metz - auch angefressen durch die vielen Netzroller und Kantenbälle - ärgerte sich über das viele "Gas" des Gegners. Und im 4. Durchgang ging es los, wie es im 3. aufgehört hatte, 3-0 für den Wieslocher. Aber mit den Worten "Wehr' dich wenigstens!" blaffte Beni Metz sein Alter-Ego an und motivierte sich noch ein letztes Mal, erfolgreich, und erzwang die Wende. Ab jetzt ist das Spiel vor allem durch Offensiv-Aktionen von Metz geprägt. Der 4. Satz geht mit 11-8 an den Edinger (oder besser den Neckarhäuser im Edinger Gewand).
Es ging also auch hier über die volle Distanz. Entscheidungssatz. Sehr ausgeglichen ging es los. 2-2. Doch dann steht es plötzlich 5-2 für Metz gegen Rumig. Seitenwechsel. Und jetzt: Plötzlich viele einfache Fehler beim Wieslocher :  10-6 für Metz gegen Rumig. Aufschlag Metz: Der erste Rückschlag landet auf der Kante. Unerreichbar! Dann zwei gute Bälle des Wieslochers: 10-9 nur noch. Ein Matchball verbleibt. Und der wird dann doch noch erfolgreich von Metz genutzt und der 6. Sieg im Spiel nach Hause gefahren.

Ziwischenstand also:  2-6 zugunsten von Edingen! Das Spiel ist hier für die Edinger gewonnen. Dennoch - ALLE Spiele werden ausgespielt:

Sowohl Spiel 9 als auch Spiel 10 gehen mit jeweils 3-1 Sätzen, die alle knapp waren (meist zu 8 oder erst in der Verlängerung entschieden), an die Gäste aus Edingen. Folglich ist der bisher höchste Sieg der 4. Herrenmannschaft des TTC Edingen in dieser Runde komplett!

TTF Wiesloch III verliert mit 2 zu 8 Punkten gegen unsere Edinger Vierte. "Der Sieg ist verdient, hätte aber auch knapper sein können." ist das Resümee, das Beni Metz abschließend zog. Und die Konsequenz dieses Erfolgs: Die Vierte rutscht mit diesem Sieg einstweilen zwei Tabellenplätze weiter nach vorne auf den 7. Rang mit 6:16 Punkten. Da ist doch noch mehr drin, gell?

(beni)