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Dritte mit 2 Mann Ersatz in Brühl 3:9 eingedost ... Wirklich? In 3h??

am . Veröffentlicht in Herren III

Was war denn da los?! 3:9 klingt nach einem klaren Ergebnis für die Mitstreiter um den Aufstieg, Brühl. Aber dafür braucht man doch normalerweise keine 3h, also bitte!
Die Doppel mussten kreativ aufgestellt werden, einzig Benny und Rüdiger waren von früheren Begegnungen warm. Das zahlte sich aber leider null aus, denn die beiden gingen, nein: schlichen 0:3 von der Platte. Kurt und Sebastian traten zu ihrem Doppel-Debüt an – und zeigten kein schlechtes Händchen gegen das Brühler Doppel Eins! Im 4. Satz war dann aber doch die Luft raus. Aber bis dahin hatten die eingespielten Einheimischen – übrigens mit wirklich starker, deutlich hörbarer Unterstützung durch Vereinskolleginnen und –kollegen in der Halle – ordentlich zu schnaufen! Und auch Hans-Jörg mit Max machten Bella Figura an der Platte, mischten das Gegnerdoppel durchaus auf, um dann aber auch zu gratulieren.

Hm, 0:3. Ein guter Start sieht anders aus.

Aber gut, große Chancen hat sich die Dritte ja auch nicht wirklich ausgerechnet, mit Daniel, der irgendwo in der Weltgeschichte herumpeest, und Marian, leider noch Super Bowl-geschädigt. Das wäre mit den beiden dann sicherlich enger verlaufen ...

Aber Klagen auf hohem Niveau, denn jetzt kamen erst mal Benny und Kurt an die Reihe. Iiiiiimmer für Punkte gut. Und Benny biss sich richtig in die Riemen, holte Punkt um Satz und Satz um Punkt, zog am Gegner, einem ehemalig in Edingen spielenden Kollegen, am Ende vorbei! Erster Punkt auf der Bank!! Das hätte auch bei Kurt noch was werden können, aber nach einem 22:24 im 2. Satz (kein Wunder dauert das ganze Spiel so lang) war im Dritten auch die Luft raus. Schade! 1:4. Aber so lange hat der Kurt-Bub tatsächlich seit Umstellung der Zählweise auf 11 Punkte nicht mehr für einen Satz gebraucht!!

Und im mittleren Paarkreuz schlug Sebbis Stunde: Der Gegner mit Unmengen TTR mehr im Kreuz verkrampfte sich, weil er keinen TTR-Schaden erleiden wollte – und erlitt einen! Sebbi spielt bravourös, mit Lust, wach und genau, beherzt und vom Gegner weitgehend unbehelligt (er fragte beiläufig mal beim Seitenwechsel "Wo habt ihr denn DEN ausgepackt? Der spielt dodaal subba!", und meinte Sebbi), packte denn auch den Gegner in 4 Sätzen bei den Hörnern!! Hossa! Auch Rüdiger ließ sich dann natürlich nicht lumpen in der Mitte, brauchte aber einen Satz mehr und ließ sich zum 3:4-Gesamtspielstand gratulieren. Hey, da geht was ...

... glaubten die Edinger. Aber nicht mehr so lange. Hans-Jörg kämpfte sich bis in den 5. Satz mit Einsatz und Köpfchen, lag dann aber doch im Entscheidungssatz schnell einige Punkte hinten, was er am Ende nicht mehr aufholen konnte. Super Einsatz von unserem super Ersatz, der leider nicht belohnt wurde. Und Max hatte gegen Bulitta durchaus einen Sieg auf der Schippe! Hätte die Schippe mal den Ball nicht zu häufig hinter die Platte geschnippt, sei es mit Außen-Noppen oder mit Stoß-Topspin. Iss halt n’Abwehrer, da beißt die Maus kein'n Faden ab! Da war aber durchaus was drin, Max! Schade, inzwischen steht es schon 3:6. Für die anderen. Hm ...

Und wieder vorderes Paarkreuz. Und Benny biss sich wieder in die Riemen, holte Satz um Punkt und Punkt um Satz, zog mit dem Gegner gleich – um am Ende dann doch den Gegner vorbeiziehen zu sehen. So schade! Wollten wir doch alle noch in die Schlussdoppel um ca. halb eins auf halbem Weg zum Mittwoch ... Brühler genauso wie Edinger, Mann-Mann-Mann. Geht da noch was beim 3:7? Kurt spielte sich wieder um den Verstand, kopfüber rein in die Verlängerungen, diesmal mit besserem Händchen als zuvor. Aber mit einer unglaublich empfindlichen Achilles-Sehne, nämlich wenn es um die Aufschläge des Gegners ging. Bis zum Schluss konnte er die Aufschläge ein ums andere Mal nicht lesen! Aber wie wir wissen: Wer lesen kann, ist im Vorteil! Im fünften Satz schnell 0:5 hinten bei schlechter Leseleistung, da war kaum noch was retten, nur mit Wundern. Steht’s schon 3:8, der Gegner hat immerhin einen Punkt.

Rüdiger, die Bank. Die Bank muss halten, sie muss. Sie mu-huss! Sie tat’s nicht. Rüdiger ließ sich von schneidigen Topspins des Gegners die Schneid abkaufen, und die kam auch bis zum Ende nicht zurück. Sebbi war im zweiten Spiel schon auf einem ziemlich guten Weg, das hätten noch spannende Spiele im hinteren Paarkreuz geben sollen – aber sie waren’s nicht. Denn Rüdiger machte im Sinne der Gegner den Satz zu, konnte auch den 3. Satz nicht für sich entscheiden, und damit stand es endgültig 3:9 für die anderen. Um viertel nach 11 und pünktlichem Anfang!!

Nun heißt es irgendwann bei der zweiten wichtigen Begegnung, gegen Sandhausen (die teilweise in Brühl zu Gast waren), ordentlich aufzuschlagen, auf den Putz zu hauen und 2 Punkte zu sichern. Damit wäre sogar noch ein direkter Aufstieg drin, Freunde ... *hust* wenn dieser denn überhaupt in dieser Besetzung Sinn macht. Aber das kann man im Sommer sehen, welche Leute zu uns finden, oder auch gehen, da steckt man nicht drin.

Viel Spaß beim Gelesen-Haben des Berichts - wer bis hierher ausgehalten hat ...

(KI)