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Noch mal zwei wichtige Punkte aus Schwetzingen mit nach Edingen genommen

am . Veröffentlicht in Herren II

Schwetzingen. Freitag abend. Sechs Mannen im rot-schwarzen Trainingsdress aus Edingen-Neckarhausen laufen in der Turnhalle des ehemaligen Marstalls ein. Und wieder Erwarten doch nicht so weit weg von der Standardaufstellung. Gut, Edwin konnte leider nicht, dafür fand sich Achim Sauer als Ersatz ein. Und der bot im Eingangsdoppel mit Frank zusammen dem gegnerischen Doppel 1 ordentlich Paroli. Ob's zum Punkt noch gereicht hat, werden wir gleich sehen.

Lange taktische Gespräche gingen der Doppelaufstellung voraus: Sollte man klassische, gut eingespielte Doppel zerreißen, um Edwin bei Frank zu kompensieren? Sollte man doch die übrigen Doppel soweit belassen und Frank mit Ersatzmann ins Rennen schicken? Letzteres wurde dann umgesetzt, und mit dem schicken Resultat belohnt, dass alle drei Doppel, teils zwar knapp-aber-mein-Gott-so-isses-im-Leben, auf Edinger Konto gutgezählt wurden! Achim hielt mit seinen Blocks den Ball, brachte zurück was nicht niet-und-nagelfest weit raus auf die Linie gesetzt wurde, und Frank versenkte, was das Zeug hielt. Am Ende ging's knapp im 5. Satz aus, aber es ging gut aus.

Stand's 3:0 für uns! Kein schlechter Start, hätt' man sich öfter mal gewünscht.

Einige der Begegnungen, die nun gespielt wurden, fanden so auch schon eine Woche vorher statt, da der TTC im Pokal in Schwetzingen antreten musste. Und das ging ziemlich klar gegen uns aus. So war man gespannt, was zum Beispiel Beni gegen Bubel reißen würde, oder später Frank gegen denselben.

Zunächst hatte Frank gegen einen Schwetzinger Kollegen zu spielen, der normal in der Mannschaft deutlich weiter hinten nach Punkten fischt. Das merkte man dem Spiel an. Schwetzingen trat nämlich mit drei Mann Ersatz an, sodass von Anfang an fest stand, dass die Partie wohl keine großen Überraschungen liefern würde. Aber man weiß ja nie! Das wäre nicht die letzte Begegnung gewesen, die glasklar aussah und dann endete wie trübe Flädlessuppe.

Frank gestaltete also seine Begegnung souverän zu seinen Gunsten. Beni versuchte dasselbe mit Bubel, aber leider ohne Erfolg, am Ende musste er dem Gegner gratulieren.

Stand's 4:1 für uns! Naja, noch sah die Suppe klar und flüssig aus, Trübungen waren eigentlich nicht recht auszumachen.

Die Mitte, nämlich Benny und Kurt, fuhren jetzt nicht eben 3:0-Granaten nach Hause, nein, um den einen oder anderen Ball musste gekämpft werden, das eine oder andere Sätzchen ging verloren, die eine oder andere Verlängerung musste erfolgreich in trockene Tücher gebracht werden. Aber es gelang! Auch aus der Mitte kamen zwei weitere Punkte aufs hauseigene Konto.

Stand's 6:1 für uns! Alles klar wie Kloßbrüh'.

Was macht das hintere Paarkreuz? Kann Achim seine Form aus dem Doppel halten? Immerhin bekommt er es mit einem jungen, knackigen Topspin-verliebten Spieler zu tun, und kann er seine Blocks voll ausleben. Und kann Volker seinem aus der Schwetzinger Zweiten nachgerückten Gegner zeigen, wo der Hammer hängt?

Letzteres gelang Volker ohne Umstände und schippte dem 6:1-Punktestand noch ein Pünktchen oben drauf. Achim kam gegen seinen Kontrahenten eigentlich recht gut in Fahrt, aber sein Motor kam wie bei einer OEG seines Arbeitgebers ins Stocken, einen 10:4-Vorsprung brachte er leider nicht mehr sicher in der Garage unter, sondern verfuhr sich im Angabendschungel und gab letztlich Satz und Sieg ab. Schade, hätte ein netter Kreisliga-Erfolg werden können, aber das wird schon noch ...

Stand’s 7:2 für uns! Trübe Gemüsebrühe sieht anders aus.

Und wieder vorne. Der Schlager vom kürzlich erst abgehaltenen Pokalspiels wurde wieder aufgewärmt, Frank gegen Bubel. Auf den Zuschauerplätzen der Edinger raunte man „Hey, der iss immerhin Bezirksmeister!“ Und so gestaltete sich auch der erste Satz. Frank unzufrieden, der Bezirksmeister glänzender Laune. Im zweiten Satz bekam die Laune ganz schnell ein paar Fettflecken ab, Frank hatte auch ein paar hübsche Netzroller als Beigabe mit dabei. Im dritten Satz Geschimpfe auf Schwetzinger Seite auf ganz hohem Niveau, da Frank plötzlich 9:0 vorne lag! Und der vierte Satz sah für Frank auch nicht wesentlich anders aus, leere Aufschläg‘, schnelle Konter, peitschende Rückhand.

Und so sollte entweder Beni den letzten Punkt holen, oder Kurt aus der Mitte. Und während Beni noch mit Gegner, Ball und eigener Schulter kämpfte, überholte Kurt aus der Mitte kurz mal mit einem 3:0-Durchmarsch das vordere Paarkreuz auf der rechten Fahrspur und sicherte schon mal den neunten Punkt für die klare Kloßbrüh‘. Beni spielte sich in den 5. Satz, konnte aber leider die rechte Schulter nicht mehr so richtig einsetzen und musste es daher mit der Rückhand probieren, mehr aus dem Handgelenk als aus dem ganzen Arm, was bei seinem Gegner dann doch nicht reichte.

Stand’s 9:3 für uns! Dann noch einmal in die Hände gespuckt und den Schläger für das letzte Spiel in der Vorrunde sauber gemacht, denn der Tabellenletzte aus Bammental sollte keine Chance bekommen, uns vor Weihnachten noch groß in die Suppe zu spucken! Das wär‘ ja gelacht, und die Tabellenmitte würden wir zum Jahreswechsel schon sehr gerne besetzen. Auf geht’s zum Schichtl!!