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Knapp am Punktgewinn vorbei ist halt trotzdem VORBEI

am . Veröffentlicht in Herren II

Mit durchwachsenen Vorhersagen fuhr die Edinger Reserve nach Heidelberg. Beni Metz und Edwin Monninger aus der Dritten halfen aus, beide excellent im Saft! Am Ende sollte das Schlussdoppel dann doch gegen uns ausgehen, auch wenn wir uns tapfer an einen 7:8-Spielstand herangetastet haben. Aber es sollte nicht sein ...

Im Prinzip stand Edingen-Neckarhausen 2 wie im letzten, erfolgreich absolvierten Spiel gegen Brühl. ABER man traf auf Unmengen von Außennoppen, lang und kurz, dick und dünn, was auch immer der Markt hergibt. Da muss man erst mal gegenhalten.

Die Doppel begannen nicht ganz so doll wie gegen Brühl, aber Frank und Edwin gewannen recht locker und flott gegen das gegnerische Doppel 2. Dabei blieb's erst mal, Volker und Beni schlugen sich wacker, aber das war's auch. Und Beni musste an der Seite von Jürgen ebenfalls das kürzere Stöckchen akzeptieren.

Zwischenstand 1:2. Ist ja noch nix verloren ...

Im vorderen Paarkreuz fehlt immer noch Philipp, so musste Kurt von 4 auf 2 vor und verlor dafür erstaunlich knapp. Die Ehre war gerettet, der Punkt war dahin. Weiter im Text. Frank machte es wesentlich besser und spielte seinen Gegner mit flottem links-rechts-links-rechts-Strickmuster mehr auf Trab als ihm Recht war. 2:3 steht's.

Die Mitte sah sich Jürgen, der als einziger beim Brotzeit-Brettl-Reigen der Gegner mithalten konnte, einem munter anziehenden jungen Gegner gegenüber. Nach 4 Sätzen war da leider "tuk", also musste der Voooolker ran. Natürlich gegen dolle Außennoppen. Ja, und das ging dann ... aber halt, was mir noch zu Frank einfällt, ist, dass er Gott sei Dank in den ersten beiden Spielen die Nerven behielt, und 2x mit Zu-Zehn gewann! Subba!! Aber zurück zu Volker. Der Voooolker. Da wollen wie immer ja seine Kolle... ach so, und Kurt spielte vorne ja denkbar lange 5 Sätze, um dann am Ende Zu-Acht zu verlieren! Und dann noch so ein Netzroller am Ende. Ach so, der Volker, genau: Ja, der Jürgen neben Volkers Tisch musste dann doch seinem fehlenden Sommertraining Tribut zollen. Das lief doch schon mal besser, oder?

Naja, und im hinteren Paarkreuz ging dann aber echt die Post ab: Edwin lag 0:2 zurück, und holte sich aber mit 3:2 fabulös den Punkt!! Beni machte es auch 5 Sätze lang spannend, um am Ende 11:9 die Oberhand gegen einen richtigen Noppen-Routinier zu behalten! Congratulations! Die beiden zeigen damit der Mitte mit Jürgen und Volker, wo der Hammer hängt.

Zwischenstand: Hoffnungsfrohe 4:5, gar nicht so schlecht!

Ach so, der Volker! Och, das lassen wir jetzt, da sag ich einfach nachher noch was dazu. Sollen die Kollegen doch warten .. Ja, Vorne war also wieder gefragt, der Frank musste gegen die Vorhand-Granate Bordowski antreten, und fand in 4 Sätzen leider kein Mittel gegen seine Topspins. Und auch Kurt kam nicht so recht in Tritt gegen Wogh, griff beim Block zu häufig ins Leere, ohne den Ball zu treffen. Leider. Hätt ja schon was werden können mit einem Punkt, der uns am Ende einfach fehlte. Bedrohlicher Stand 4:7, die Heidelberger lagen vorne!

Aber erst kamen ja nochmal Jürgen und Voooolker in der Mitte. Der junge Hartmann lag Volker deutlich besser als Brettl-Spezi Lorenz, der im Spiel vorher die Gültigkeit von Volkers Angaben anzweifelte. Jedenfalls ging's nun hurtig bei Volker dahin, und eh man sich's versah, hatte der Gegner mit 0:3 gegen Volker das nachsehen. In prima Konter- und Block-Spiel konnte der Heidelberger Kollege nicht viel ausrichten. Und den Gefallen, ins Konterspiel zu verfallen, tat Volker sein erster Gegner nicht. Und Jürgen fand leider auch in seinem 2. Spiel nicht so recht rein (sein Kommentar: "Also zwei verlieren wollte ich eigentlich NICHT!"). Denn als Noppen-Außen gegen einen recht sicheren Noppen-Außen anzuspielen, da findet man doch eher noch eine einfache Lösung für die Quadratur des Kreises.

Aber die vorläufige Quadratur schafften dafür unser Mathestudent Beni, auch wenn er 5 Sätze lang dran knobelte, und Edwin gegen Noppen-Routinier Schwarz. Müller schimpfte im Spiel gegen Beni am Ende über seinen elenden Tag, den er heute hatte. Und Beni war am Ende mit seinem Rückhand-Konterer wieder versöhnt, nachdem er diese phasenweise gar nicht so recht einsetzen wollte. Mit ihr stand er im ersten Satz noch kräftig auf Kriegsfuß. Edwin machte gegen Schwarz nicht lange Faxen, gewann erst 8, denn 6, dann 3 und ließ dem werten Kollegen so GAR keine Chance zum Mithalten. Die Topspins laufen gerade echt rund bei ihm!!

Sollte es doch beim Stand von 7:8 das Schlussdoppel richten! Aber leider konnten die's auch nicht mehr richten. Kurz gesagt, in 1:3 Sätzen ging das Spiel verloren. Die Ballwechsel waren teilweise sensationell, der Schreiber dieser Sätze zweifelte stellenweise über die physikalische Möglichkeit mancher Bälle von Edwin. Irgendwie muss die Heisenberg'sche Unschärferelation den Ball dann doch noch auf die Platte gezwungen haben. Anders ist das nicht zu erklären.

Am Ende stand's traurigerweise 7:9, wir mussten dem Gegner wohl oder übel gratulieren. Natürlich haben wir das eher wohl als übel gemacht. Trotzdem war mindestens ein Unentschieden drin. Selbst wenn wir zwischendrin den Eindruck hatten froh sein zu müssen, über 5 Punkte hinaus zu kommen. Aber das heißt letztlich, dass der TTC Edingen-Neckarhausen mindestens in die Mitte der Tabelle gehört, wenn nicht noch weiter oben. Gute Nacht! 

(KI)