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Die 2. Herrenmannschaft steigt mit einer 3:9-Niederlage in die Kreisliga auf!!

am . Veröffentlicht in Herren II

So muss eine Aufsteigermannschaft auftreten: Jung, dynamisch, großzügig. Jung? Aber hallo! Wir haben mit unserer Mannschaft das arithmetische Mittel der anwesenden Geburtsjahrgänge in der Halle drastisch um einen zweistelligen Betrag nach oben gehievt, geschätzt von 1955 auf mindestens 1970. Wie gesagt, im Mittel. Dynamisch: Ulf fuhr derart motiviert nach Leimen, dass er sich und den nachfolgenden blauen Passat des Schreibers dieser Zeilen kräftig in die Tempofalle riss. Großzügig: Den Gastgebern aus Leimen hielt man nach deren Watsch‘n (sie verweigerten eine Spielverlegung wegen massiver Edinger Ausfälle) auch noch die linke Backe hin und machte gute Miene zum bösen Spiel. 5 Spieler der 2. Herren fehlten, die 3. Mannschaft hatte selbst ein Spiel, und so kam die 4. Mannschaft zu einem A-Klassen-Einsatz und gönnte somit den Leimenern den Eindruck, sie hätten sich den Sieg verdient. Und so verlief’s:

Benni Kusch und Kurt Imminger als Überbleibsel der 2. Herren stellten das Doppel 1 und hatten mit dem gegnerischen Doppel wenig Mühe. Erwartungsgemäß etwas schwerer taten sich die eingesprungenen Kai Sander / Beni Metz und Lisa Sauer / Ulf Schlaack. Die „Brettchen“-Kultur (Antitop, Noppen außen) war den Kollegen ja jetzt wirklich nicht unbekannt, aber dennoch bereiteten die in der A-Klasse schon mal eher zurückkommenden Bälle oder überraschenden Angriffe der Leimener Abwehrkünstler eher mal Probleme. Insofern mussten sowohl Doppel 2 und 3 an die Leimener abgegeben werden, auch wenn Kai / Beni eine sehr gute Figur abgaben, aber das gegnerische Doppel 1 war doch zu stark.

Das vordere Paarkreuz musste im Verlauf des Spiels 2x ran. Die gegnerische Nummer 1 bot sowohl Benni Kusch als auch Kurt Imminger die Stirn und konnte trotz seiner merklichen Knieprobleme den Edingern beide Punkte abluchsen. Gegen seinen herben Schnitt und einen Wahnsinns-Sidespin, der jede Banane wie eine gerade Stangenbohne aussehen ließ, war nicht so viel zu machen. Dafür konnte umgekehrt die Nummer 2 der Leimener gegen beide Edinger nicht viel ausrichten, was die 3 Punkte beim 3:9 gegen Leimen ausreichend erklärt.

In der Mitte hatten es Beni Metz und Kai Sander gegen einen versierten Vertreter der o.g. „Brettchen“-Kultur und einen etwas jüngeren Vertreter der „Peitschen“-Kultur (Vor- und Rückhand-Batsche) zu tun. Kai gegen „Brettchen“ sah zunächst im ersten Satz fabelhaft aus, denn „Brettchen“ konnte Kai weder mit Abwehr noch mit Stopps noch mit Antitop-Konter entmutigen und musste diesen ersten Satz abgeben. Leider kamen da die „guten“ Tips eines 2.Mannschaft-Kollegen dazwischen, der meinte, so geht’s noch besser (der mit dem blauen Passat), riss Kai aber doch in eine erste allgemeine Verunsicherung, worauf „Brettchen“ nicht mehr locker ließ und die Partie zu sich umbog. Auch später ließ Kai im Spiel gegen „Peitsche“ im ersten Satz A-Klasse aufblitzen, musste aber auf Dauer den Hieben von „Peitsche“ nachgeben. Auch Beni versuchte alles gegen „Peitsche“ und brachte diesen kräftig zum Schwitzen, bot diesem aber oftmals bei etwas zu hoher Abwehr zu häufig die Gelegenheit, Peitsche zu spielen und musste den Punkt ebenfalls abgeben. Aber man merkte deutlich, dass die Reservisten auch in der A-Klasse sich nicht einfach nur eintüten lassen müssen, sondern sehr wohl dagegen halten können und es den Gegnern alles andere als einfach machen.

Lisa Sauer hoffte in der A-Klasse mal auf jüngere Gegner als in der C-Klasse, musste aber beim ersten Blick quer durch die Halle, dass das an diesem Abend nix wird, Also doch wieder harte „Brettchen“-Kultur an mindestens jedem 2. Tisch. Da die Rentner aber immer rüstiger werden mit zunehmend höheren Klassen, ist es auch wirklich keine Schande, wenn man hier einen Punkt abgeben muss. Das Spiel gegen solche erfahrenen Kämpen sieht immer einfacher aus als es am Tisch in Wirklichkeit ist. Auch Ulf tat alles, um die Dynamik von der Bundesstraße in die Halle zu verlängern und rang mit seinem Gegner um die Punkte (nur mit Ball und Schläger, keine Sorge!), ein Sieg blieb auch ihm verwehrt, und so blieb es letztlich beim 9:3-Sieg für die Leimener, die sich damit den Klassenerhalt sicherten. In der direkt angrenzenden, mit einer Art Ausgabetheke getrennten „Trinkhalle“, in der die Ergebnisse niedergeschrieben und verwaltet wurden, sprach man schon von den nun bald steigenden Nichtabstiegsfeier, in die sich die Leimener stürzen wollten. Wohl bekomm’s!

Von unserer Seite – im Namen des ganzen Herren 2-Teams – einen herzlichen Dank fürs reihenweise Einspringen bei unserem Abschiedsspiel von der Kreisklasse A. Die Aufstiegsmannschaft spielte mit Benni Kusch (1,5), Kurt Imminger (1,5), Kai Sander, Beni Metz, Lisa Sauer und Ulf Schlaack. Leider haben wir am Ende doch noch vergessen, ein Aufsteigerfoto der Mannschaft zu machen mit dem Kommentar „Aufgrund vieldimensionaler Verhinderung nicht mit dabei sein konnten Roland Tschuppy (am Balleimer), Volker Tönges (auf Schicht glaub ich), Edwin Monninger (am Cello), Endrik Ebel (am Sitzungstisch) und Alex Weis (auf Sylt).“

(KI)