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... was die Schweden können ...

am . Veröffentlicht in Herren I

Die Überschrift soll kein Rückblick auf den Versuch sein, Teile der weiblichen Schwedischen Tischtennisnationalmannschaft nach Edingen zu holen. Sie bezieht sich viel mehr auf das Gastspiel unserer 1. Herrenmannschaft in Oftersheim. Also, dann mal los.

Aufwendig war schon mal die Anfahrt des Teams. 6 Spieler mit 4 Autos. Diese massive Präsenz des Edinger Fuhrparks war aber verschiedenen Verpflichtungen und unterschiedlichen Anfahrtswegen unserer Spieler geschuldet und soll ein Einzelfall bleiben.

Das soll auch die Leistung in den Eingangsdoppeln bleiben: Hier konnten Robert und Ingo in mittlerweise schon gewohnter Art und Weise überzeugen; der Rest war nicht so dolle.

Und das setzte sich im vorderen Paarkreuz fort. Ok, dass die Noppen von Frank Gerhard unserem Dietmar keine Freudentränen in die Augen treiben würden war klar. Aber wenn der 1. Satz beim 11:13 für Dietmar gefallen wäre - wer weiß, wer weiß....

Überraschend musste dann auch noch Robert gegen Arndt von Conrady die Segel streichen. Das hatten wir uns wirklich anders vorgestellt.

1:4 nach Doppeln und den beiden ersten Einzeln.

Ingo gefiel das überhaupt nicht - und das bekam Jürgen Pisczor dann zu spüren. Und der Gerd beherrschte Peter Pivi Wehres ebenfalls klar. Leider knüpften die beiden Rolands dann aber nahtlos an die nicht weiter erwähnte Leistung im Doppel an.

3:6 zur Halbzeit - das wird eng

Aber von Resignation keine Spur. Es musste nun aber halt endlich was auf den Ergebniszettel. Dafür sorgten nun zunächst einmal Robert - mit 14:12 und 16:14 holte er sich die Sätze 2 und 4 gegen Gerhard. Am Ende schaffte er es in einem wirklich sehr attraktiven Spiel aber nicht ganz, den Sieg einzufahren. Unverdient wäre es nicht gewesen.

3:7 - die Atemschutzmasken wurden aktiviert.

Und es wirkte tatsächlich: Dietmar entnervte von Conrady mit seinen konsequenten Rückhandangriffen, Ingo, der eigentlich keinen zusätzlichen Sauerstoff gebraucht hätte, durchbrach das Blockspiel von Salewski und Roland d.J. fand gegen Pisczor auch wieder zu seinem Spiel.

Beim 6:7 waren wir wieder dran

Nun folgte ein packender 1. Satz von Gerd gegen Pihale. Der hatte gegen Pihale diverse Satzbälle - brachte die aber nicht durch und Pihale sein Abwehrspiel immer besser zur Geltung.

6:8 - halten die beiden letzten Sicherungshaken?

Sicherungshaken Nr. 1 - Roland d.Ä. Der hatte sein letztes Spiel gegen Pivi verloren. Zwischenzeitlich wackelte dieser Haken dann auch - aber er hielt. Es ging wieder einmal ins Schlussdoppel - diesmal mit einem 7:8 Rückstand.

Hier trafen Robert und Ingo auf das aus dem vorderen Paarkreuz gebildete Doppel Gerhard/von Conrady. Würden unsere beiden ihre weiße Weste behalten und funktioniert die Sauerstoffmaske noch? Sie hatte Aussetzer - tat in den entscheidenden Phasen aber ihren Dienst. Insbesondere im 5. Satz war das so, als Robert und Ingo schnell mit 5:0 davonzogen. Dies war für die Gastgeber dann doch des Guten zu viel.

Wir hatten nach einem 3:7 noch ein eigentlich

nicht mehr erwartetes 8:8 Unentschieden erkämpft.

Tolle Mannschaftsleistung!

So wie bei den Schweden - die hatten doch auch nach einem 0:4 Rückstand noch ausgeglichen...