+++ Die Runde beginnt … alle Termine im Terminkalender+++

Punkt liegen lassen

am . Veröffentlicht in Herren I

"Wenn mir jemand vor dem Spiel das 8:8 angeboten hätte, hätte ich sofort unterschrieben - so wie das Spiel gelaufen ist, wäre mehr drin gewesen"

Gerd, Du hättest den Spielverlauf nicht besser kommentieren können.

 

Vielleicht fangen wir schon mal mit den Doppeln an. Gerd und Ingo sowie Dietmar und Frank bestätigten wieder einmal die in sie gesetzten Hoffnungen. Das tat auch Robert - der aber hatte leider R.d.Ä. an seiner Seite - und das d.Ä. wirkte sich aus. Knappe Niederlage im 5 Satz. Aber immerhin lagen wir nach den Eingangsdoppeln 2:1 in Front.

Jetzt kam was besonderes - der gegnerische Schmidt (muss man so klar differenzieren weil wir ja auch einen dabei hatten) hatte darum gebeten sein Spiel etwas vorzuziehen. Das hätte aber bedeutet, dass Dietmar seine beiden Einzel nacheinander hätte spielen müssen, was er aber, mit dem Hinweis auf seine knapp über 19 Jahren liegende Lebenserfahrung, nicht wollte. So wirde kurzerhand die Spiele des vorderen Paarkreuzes getauscht - und es spielte zuerst 1 gegen 1 und 2 gegen 2. Immerhin hatte Dietmar dann aber noch den Einwand, das, wenn das Spiel 9:0 oder 9:1 ausgehen sollte, ein Spiel umsonst ausgetragen würde ...

Gespielt wurde dann auch und Dietmar war gegen den MTG-Schmidt immer Herr der Lage - was man von Robert gegen Krebs nicht behaupten konnte - aber trotzdem den ersten Satz nach Hause brachte. Dieses Kunststück schaffte er aber nur einmal - leider - wurde später auch festgestellt, dass die Schrifführer der Gastgeber das mit dem Tausch der Spiele nicht so richtig mitbekommen hatten und die Ergebnisse in die falschen Kästchen eintrugen, was unseren Käpten zu der respektlosen Äußerung verleitete, dass dieses, als Intelligentstest getarnte Manöver, seitens der Schriftführer nicht bestanden wurde.

Bestanden hat R. d. Ä. dann aber den Test gegen Raisin - einen linkshändiger Abwehrer - was ganz besonderes. Deutlich jünger war das gegenüber von Gerd - ja, das. Das steht für wieselflink - unsere Käpten packte extra seine Brille aus - sonst hätte der den gar nicht gesehen - so schnell war der. Und so schnell stand es dann auch 4:3.

Im hinteren Paarkreuz endlich das Break. Frank kämpfte sich gegen Büffelschnitt - Noppen - Meier bravurös und holte den Punkt in 3 Sätzen. Ingo hingegen strapazierte unsere Nerven - aber mit guten Ende 6:3 - wow, da geht was.

Wieder Punkteteilung im vorderen Paarkreuz (das mit der vertauschten Reihenfolge) - allerdings trieben die Aufschläge von Krebs Dietmar in einen ernsthafte Sinnkrise bzgl. unseres Lieblingssports. Wie soll ein Ballwechsel zu stande kommen, wenn das Spielgerät nach dem Rückschlag entweder gleich ins Netz oder hinter den Tisch des Aufschlägers fliegt - damit gab sich Robert nicht ab - er machte es so spannend, dass, wieder unser Käpten verzweifelt in der frischen Luft nach Entspannung suchte und just zum erfolgreichen Matchball die Halle wieder betrat.

Er hätte aber auch gleich draußen bleiben können - denn das Wiesel, mit bürgerlichem Namen Haufler, brachte seinen Kreislauf ordentlich in Schwung - Bälle sammeln war nämlich angesagt und die Einsicht reifte, dass die für Wein geltende Regel mit dem besser wenn älter nicht auf alle Tischtennisspieler so einfach übertragen werden kann. Glücklicherweise ist Gerd noch jünger, nervenstärker und flinker. Denn er stellte mit seinem Sieg gegen Raisin den Vorsprung wieder auf 3  ---  8:5 Punkt gesichert und es roch nach Sieg.

Leider fanden wir die Siegesküche aber nicht. Sowohl bei beiden hinteren Einzel als auch das Doppel gingen an die Gastgeber.

Unser insgesamt drittes Unentschieden. Es hätte aber auch ein Sieg sein können ....

Es geht weiter im Kampf um den Klassenerhalt - noch vier Spiele: in Walldorf, zu Hause gegen Ladenburg, in Plankstadt und zum Schluß zu Hause gegen Reilingen. 4 Punkte sollten wir schon noch machen